Eine Schule, die ähnlich wie wir arbeitet

In Baden-Württemberg gibt es eine (staatliche) Schule, die in vieler Hinsicht ähnlich aufgebaut ist wie die Karl Popper-Schule.  Sie findet viel Aufmerksamkeit und ist für den Deutschen Schulpreis vorgeschlagen. Die Schule verweist auf ihrer Homepage statt eigener Ausführungen auf einen Wikipedia Artikel; dort heißt es:

„Eine realistische Lernkonzeption muss davon ausgehen, dass gleichaltrige Kinder nicht pauschal denselben Anforderungen unterworfen werden können (‚Klassenzimmerprinzip‘), sondern, da sie sich auf verschiedenen „Lernniveaus“ bewegen (Fähigkeiten, Wissen, Lernbereitschaft), dementsprechend gefordert werden bzw. ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zum Weiterkommen angeboten werden müssen. Ausgehend von den drei Lernniveaus (Mindest-, Regel- und Expertenstandard) wurden entsprechende Unterrichtsmaterialien erstellt … Vermieden wird ein ‚nach Altersklassen‘ und einem gleichförmigen Zeit- und Lehrplan strukturierter „Lernfortschritt“ zugunsten persönlicher Entwicklungsprozesse der Schüler … “

Zwar wird hier nicht das individuelle Anspruchsniveau durch eine begleitende Diagnostik bestimmt, sondern gröber nach Niveaus unterschieden, aber die Aufgabe des Klassenprinzips als wesentlicher innovativer Ausgangspunkt ist geleistet. Dies und viele weitere Strukturen, die auch wir gewählt haben, kennzeichnen den Unterricht dieser Schule. Wir haben uns einen Besuch vorgenommen und freuen uns auf einen Ideenaustausch.

https://www.alemannenschule-wutoeschingen.de/

https://www.youtube.com/watch?v=gYBfg3UPhWw

https://www.youtube.com/watch?v=IWX01hHmHL4