In Zeiten von Corona

Die KPS hat vom ersten Tag der Schulschließung im Frühjahr 2020 an mit vollem Programm in Präsenz und Distanz gearbeitet, bis nach den Sommerferien vorübergehend wieder Präsenzunterricht für alle Schüler*innen möglich wurde. In der aktuellen „zweiten Welle“ ist die Präsenzpflicht aufgehoben und die Entscheidung über Präsenz- oder Distanzunterricht den Eltern überlassen. Die rasche Reaktion auf die Herausforderungen der Pandemie wurde durch das bereits vorhandene schultypische Konzept für digital unterstützten Unterricht ermöglicht.

Wir  haben ein Unterrichtsportal mit Kursbüchern eingerichtet, in denen alle Materialien geordnet abgelegt und für die Schüler*innen jederzeit greifbar sind. In gesonderten Aufgabenbereichen werden erledigte Aufgaben an die Lehrkräfte übergeben und übersichtlich verwaltet. Gemeinsame Kalender und Chats dienen der Koordination. Ergänzt wird diese schriftliche Form der Kommunikation durch tägliche online-Meetings in allen Stufen und Fächern. Die Distanzschüler arbeiten zum Teil mit den Präsenzschülern zusammen – indem sie vom Bildschirm aus an dem Unterrichtsgespräch teilnehmen. Zum Teil sind die Meetings für Distanzschüler reserviert während die Präsenzschüler im Regelunterricht arbeiten.

Die KPS hat ungewöhnlich großzügige Räume, die mit einer Frischluftanlage ständig ventiliert werden. Die Schüler*innen sind angehalten, ihre Oberbekleidung am Eingang abzulegen, die Schuhe zu wechseln und die Unterrichtsräume nach dem Händewaschen mit Maske zu betreten. Bisher war das Glück mit uns, wir hatten noch keinen Krankheitsfall in unserer Schule. Aber wir sind uns bewußt, dass es trotz aller Sorgfalt angesichts der steigenden Infektionszahlen keine Sicherheit gibt.