Die KPS

Die Karl-Popper-Schule hat im Sommer 2019 ihre Arbeit als gymnasiale Sekundarstufe I aufgenommen. Die Kooperation im Schulverbund mit einer Gymnasialen Oberstufe ist in Vorbereitung. 

Der Unterricht findet von 9.00 bis 16.30 Uhr statt. Verlässliche Betreuung bis 16.30 Uhr.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen der Karl-Popper-Schule stehen begabte Kinder und Jugendliche. Ausdrücklich verstehen wir unter Begabungsförderung nicht die Hinführung zu exzellenten Leistungen, sondern die Balance zwischen kognitiver Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit. Unsere Schule baut auf der 25-jährigen Erfahrung des Instituts für Leistungsentwicklung (IGL) auf, das diese Balance in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt. Persönliche Fähigkeiten wie Initiative, Urteilsfähigkeit und Selbstvertrauen sind aus dieser Sicht nicht Ergebnisse von Leistung, sondern vor allem Voraussetzungen dafür, dass Begabung sich überhaupt erst entfalten kann. Daher stehen sie in der Regel am Anfang. – Aber natürllich freuen wir uns auch über unsere hochleistenden Schülerinnen und Schüler und finden für sie individuelle Wege.

Solche Aufgaben der Unterscheidung und Steuerung zwischen den Zielen „Leistung“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ sind die Gründe daür, dass unser Unterricht auf individuelle Förderung ausgerichtet ist und die KPS die Heterogenität ihrer Schülerschaft als wichtigste Aufgabe annimmt.

Dieses Ziel hat Konsequenzen für den Weg. Die Unterrichtsorganisation der KPS ermöglicht, die Arbeit der einzelnen SuS von dem Lernfortschritt einer Klasse zu lösen und individuell zu beschleunigen, aber auch zu verlangsamen, wenn persönliche Bedürfnisse dies nahelegen — wie etwa nach früher Einschulung und mehrfachem Springen, nach längerer Krankheit oder Umzug aus einem anderen Bundesland. Die Karl-Popper-Schule will sicherstellen, dass ihre Schülerinnen und Schüler Eigeninitiative und persönliches Engagement für ihre Lernarbeit  entwickeln und die Kooperation mit den Anderen für sie zur Chance und Erweiterung wird.

 

Das Schulgeld

Das Schulgeld wird einkommensabhängig erhoben. Unterer Regelbeitrag: 350 Euro; oberster Regelbeitrag: 1100 Euro. Die Schule arbeitet gemeinnützig. Familien mit hochbegabten Kindern und Jugendlichen, die in Regelschulen nicht wirksam gefördert werden können, wenden sich bitte auch dann an die KPS, wenn sie nicht in der Lage sind, dieses Schulgeld zu zahlen. Im Rahmen der notwendigen Selbstfinanzierung bemühen wir uns, diese Kinder und Jugendlichen aufzunehmen.

Nach Anmeldung werden alle Familien zu einem Informationsgespräch eingeladen; in einem zweiten Termin erfolgt dann das Aufnahmegespräch mit Festlegung des Schulgelds.

Der  Standort der Karl Popper-Schule:  Lyoner Straße 34, 60528 Frankfurt.

Das Gebäude liegt im Grünen am Rand des „Lyoner Quartiers“ ganz in der Nähe des Stadtwalds. Es ist – wie die Karten zeigen – sehr gut erreichbar. Die Abfahrt der A5 liegt nebenan. Die S-Bahnen 7,8,9 halten am Niederräder Bahnhof, nur 5 Gehminuten von der Schule. Wer will kann dort aber auch in die Straßenbahnen 12 oder 19 umsteigen und eine Station fahren.

Schüler aus Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Hanau können die Schule mit den S-Bahnen ohne Umsteigen in 35 Minuten erreichen.